Liebe Teefreundinnen, liebe Teefreunde,

es wird Zeit, dass ich berichte, wie die ‘teealternative’ ins Jahr 2011 gestartet ist.
Nach mehreren Abfüll-Tests bei den ‘Bonner Werkstätten’ mit verschiedenen Bio-Folien hoffe ich, dass wir nun die Folie bekommen, die ausreichend siegel- bzw. schweißfähig ist, um den Ansprüchen an eine Teetüte zu genügen, die dem Endverbraucher per Versand zugestellt wird.
Anders als Plastikfolien, sind die aus nachwachsenden, kompostierbaren Rohstoffen – meist Zellulose (Holz) oder Maisstärke – hergestellten Folien, deutlich temperaturempfindlicher und benötigen eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit. Bei Frost mit entsprechend niedriger Luftfeuchtigkeit neigt das Material dazu, zu brechen bzw. zu reißen. Insbesondere wenn die Päckchen bei den Paketdiensten geworfen werden.
Ich bin davon überzeugt, dass immer mehr Firmen, nicht zuletzt unter dem ‘Druck’ der Verbraucher, ökologisch unbedenkliche Verpackungsmaterialien einsetzen werden. Insofern gehören wir zu den Vorreitern und leisten hier Pionierarbeit.

Am 22.Januar fand anlässlich der “Grüne Woche” in Berlin eine Großdemo unter dem Motto “Wir haben es satt” statt. Die Demo richtete sich hauptsächlich gegen Massentierhaltung, industrielle Landwirtschaft, Gentechnik, chemische Zusätze in Lebensmitteln, für mehr (klein-)bäuerliche Landwirtschaft, für ökologischen Landbau, etc.. Die ‘teealternative’ war dabei. Aufgerufen zu dieser Demo hatten diverse ökologische Landbauverbände, Naturschutzverbände, die “TAZ”, auch die ‘GLS-Treuhand e.V.’, eine Stiftung unserer Hausbank, GLS-Bank, etc. (mehr: www.wir-haben-es-satt.de )

Des Weiteren haben wir Kontakt zu Herrn Dr. Meyer-Hamme (Arzt in Hamburg), dem Gründer des Kinderhilfswerks H.E.L.G.O. aufgenommen.
Dr. Meyer-Hamme hatte eine für meine Begriffe geniale Idee: Wenn man den Eltern der Kinder aus den Elendsvierteln Kalkuttas (hier sitzt unser Tee-Lieferant), die aus purer Not in Werkstätten und Fabriken unter erbärmlichen Umständen zum Familieneinkommen beitragen müssen und deshalb nicht zur Schule gehen können bzw. dürfen, das gäbe, was die Kinder ‘verdienen’, müsste es doch gelingen, diesen Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen. Daraus ist in den vergangenen 10 Jahren ein kleines, aber sehr effizientes Hilfswerk entstanden. Erfahren habe ich davon durch einen Beitrag auf “Phönix”.
Meine Idee ist es, von jeder verkauften Teepackung , bzw. pro verkauftem Kilo Tee einen bestimmten Betrag an H.E.L.G.O. zu spenden.

Vorige Woche hatte ich ein angenehmes Interview mit Frau Chr. Warta, einer Redakteurin der Süddeutschen Zeitung. Dieses erschien unter der Rubrik ‘Reden wir über’ auf Seite 7 des Regionalteils, München, in der Ausgabe von Dienstag, 15. Februar 2011.

In dieser Woche findet wieder die ‘Bio – Fach’ in Nürnberg statt. Diese ist die weltweit bedeutendste Messe rund um bio-Lebensmittel. Selbstverständlich werde ich diese Messe besuchen, um mir einen Überblick über diesen stark wachsenden Markt zu verschaffen.

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