Verantwortung

Wir importieren den Tee nicht aus Indien, weil er dort besonders billig produziert werden kann, sondern weil in unseren Breiten kein Tee wächst.
Jeder Mensch ist für sein Handeln verantwortlich – auch und gerade der Kaufmann.
Der Kaufmann muss sich also fragen: schaden die Produkte, mit denen ich Handel treiben möchte, etwa denen, die die Produkte herstellen, oder denen, die die Produkte kaufen.
Eigentlich ist es grotesk, das hierfür die Allgemeinheit (der Staat) Regeln (Gesetze)
aufstellen/erlassen musste.

Aus Gründen der sozialen und ökologischen Verantwortung kam für uns dementsprechend nur Tee aus ökologischem Anbau in Frage. Selbstverständlich haben wir uns nach Kräften darüber informiert, unter welchen Bedingungen (Arbeitszeit, Löhne, Lebens- bzw. Wohnverhältnisse, etc.) die Menschen in den Teegärten arbeiten und leben.

Gerade in den letzten Jahren ist uns, den Menschen in den Industriestaaten, drastisch vor Augen geführt worden, was passieren kann, wenn wir unverantwortlich Handeln.
Vor lauter ‚billig, billig, billig‘ werden elementare Sicherheitsregeln geflissentlich übersehen, bzw. schlicht missachtet. Wenn dann in Produktionsstätten, in denen die Menschen schuften, ein Feuer ausbricht, müssen hunderte Sterben, oder ganze Häuser brechen zusammen und begraben zahllose Menschen unter sich.

Unterstützung des Kinderhilfswerks „H.E.L.G.O e.V.“
„Schule statt Kinderarbeit“ – Ein Bildungsprojekt in Kalkutta

Der Hamburger Arzt Dr. Meyer-Hamme hatte 1995 die Idee, Kindern aus den Slums Kalkuttas, die durch Müllsortieren auf den gigantischen Müllhalden Kalkuttas oder durch sonstige menschenunwürdige Arbeit zum Familieneinkommen beitragen müssen, eine Schulausbildung und wenigstens eine gesunde Malzeit pro Tag zu ermöglichen. Der dadurch wegfallende Teil des Familieneinkommens wird den Eltern in Naturalien (Nahrungsmittel, Bekleidung, o.Ä.) ersetzt.
(Mehr unter Soziales Engagement ‘teealternative’)